Granucol Ge

Zur Korrektur von Geruchs- und Geschmacksfehlern bei Maischen und Getränken wie Wein, Most, Saft, Spirituosen und Bier.


Eigenschaften

Hochreine Aktivkohle pflanzlichen Ursprungs. Granulat; Wird in das Getränk eingebracht.
Achtung: Nicht für die Anwendung mit meinem Rohrfiltersatz!

Die besonderen Vorzüge dieser Aktivkohle sind:


· Staubarme Einbringung in das Getränk

· Direkter Einsatz möglich - keine Suspendierung notwendig

· Große innere Oberfläche und daraus resultierend hohes Adsorptionsvermögen

· Kompaktes Trubdepot durch gutes Sedimentationsverhalten.

Anwendung
Für optimales Adsorptionsverhalten sollte die Kohlebehandlung nur mit absolut klaren Getränken durchgeführt werden. Gegebenenfalls sind die Getränke vor der Behandlung zu Klären (z.B. mit meinem Klärmittel Nr. 22140) und/oder zu filtrieren.


· Die erforderliche Menge an Granucol Ge kann dem Getränk ohne vorherige Suspendierung zugegeben werden.

· Danach muss 10 bis 20 Minuten intensiv gerührt werden, um eine gleichmäßige Verteilung der Aktivkohle im Getränk zu gewährleisten.

· Nach ca. 1 Stunde wird nochmals intensiv aufgerührt. Da die Kohle bereits während der Zugabe ihre Adsorptionswirkung entfaltet, ist ihre Wirkung schon nach einigen Stunden abgeschlossen.

· Der Abstich der Aktivkohle-Schönung sollte spätestens nach zwei Tagen mittels Filtration über einen Faltenfilter erfolgen;
alternativ kann der klare Überstand (dank dem hervorragenden Sedimentationsverhalten der Aktivkohle) behutsam auf ein neues Gefäß gezogen werden.

Empfohlene Dosierungen: (1 hl = 100 l)


· Wein: 30-50 g/hl (Jahrgangs- oder Fäulnisgeschmack)

· Wein und Saft: 10-40 g/hl (Faul-, Fass-, Schimmel- oder sonstiger Fremdgeruch bzw. -geschmack).

· Wein: 10-50 g/hl (Bitter- oder Rappengeschmack)

· Spirituosen sind vor der Behandlung auf Trinkstärke zu verdünnen.
- ab 100 g/hl (Geschmacksfehler allgemein)
- 200-500 g/hl (schimmelig-muffiger Geschmack oder Geruch).
Hinweis: da das Ergebnis von der eingesetzten Dosis Aktivkohle abhängt, empfiehlt es sich, die optimale Menge an Aktivkohle über einen Vorversuch zu ermitteln.




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