Rezepte für Whisk(e)y

Einführung
Herstellung von Whisky mittels mälzen
Single Malt Scotch Whisky
Herstellung von Whisky mittels Malz Herstellung von Whisky mittels Amylase
Bourbon Bourbon
Irish Whiskey 1 Irish Whiskey 1
Irish Whiskey 2 Irish Whiskey 2
Scotch Whisky Scotch Whisky





Einführung



Der folgende Text ist das Ergebnis einer Literaturrecherche in verschiedenen Bibliotheken und im Internet. Er ist auch das Ergebnis aus zum Teil widersprüchlichen bzw. lückenhaften Informationen dieser Quellen. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Anleitungen im folgenden nicht verbindlich sein können.

Die Herstellung von Whisk(e)y wird in vier Schritten abgehandelt:

1. Umwandlung von Stärke in gärbare Zuckerarten
2. Gären
3. Brennen
4. Reifen

Die Mengenangaben sind für 20 bis 25 Liter Maische.

1. Umwandlung von Stärke in gärbare Zuckerarten
Die heute verfügbaren Hefen können Stärke nicht vergären. Die Stärke muss zuvor in kleinere Bruchstücke gespalten werden. Verantwortlich für diese Spaltung sind gewisse Eiweissstoffe, sog. Enzyme, hier besonders die Amylasen. Davon gibt es zwei Arten: alpha-Amylase und beta-Amylase. Letztere spaltet Stärke direkt in Malzzucker, erstere zunächst in Bruchstücke unterschiedlicher Größe, sog. Dextrine (nicht vergärbar) und erst nach längerer Zeit in Malzzucker. Aufgrund ihrer spaltenden Eigenschaften bewirken beide Amylasen eine Verflüssigung des Substrats, die beta-Amylase zudem eine unmittelbare Verzuckerung. Von praktischer Bedeutung (siehe Rast weiter unten) ist, dass die Amylasen ihre optimale Wirkung bei unterschiedlichen Temperaturen entfalten: beta-Amalyase bei 60-65 °C, alpha-Amylase bei 70-75 °C.

Ohne Amylasen daher kein Whisk(e)y. Dem Whisk(e)yhersteller bieten sich nun zwei Möglichkeiten: er kann sich Amylase im Handel besorgen oder er kann sie erzeugen. Die Erzeugung von Amylase erfolgt durch (künstliche) Keimung des Getreides. Dieser Prozess wird fachsprachlich Mälzen genannt; es kommt daher, weil bei dem Prozess Malz entsteht. Malz ist also künstlich gekeimtes Getreide. Es enthält hohe Gehalte an Amylase, vor allem beta-Amylase. Das Mälzen ist allerdings ein aufwendiger Prozess, für den Hobby-Bereich nicht unbedingt geeignet. Da ist es einfacher, sich die Amylase im Handel zu besorgen. Hier bieten sich wiederum zwei Möglichkeiten an: entweder kauft man sich die Amylase in Gestalt von Malz oder man besorgt sich den reinen Stoff (z.B. in Gestalt meines Komplettenzyms). Der Vorteil bei Malz ist, dass man dann natürlich die Stärke gleich mitgeliefert bekommt.





Herstellung von Whisky mittels mälzen

- Single Malt Scotch Whisky -


1. Vorbereitung

Ausgangsmaterial: 5 kg Gerste

Keimen (induziert alpha- und beta-Amylasen und leitet den Umbau von Stärke in Malzzucker ein):
Gerste einige (2-3) Tage in Wasser einweichen (5 kg Gerste und 5 Liter Wasser). Dann auf drei Backbleche gleichmäßig verteilen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Möglichst warm stellen. Das Tuch immer feucht halten (mit Wasser bespritzen) und Gerste dann und wann umdrehen bis sie keimt (3-6 Tage). Der Keim soll 2/3 der Länge des Korns erreicht haben. Dann im Backrohr bei 50 °C 2-3 Stunden trocknen. Die getrocknete Gerste (das Malz) schroten. Das Malzschrot darf nicht zu grob, aber auch nicht zu fein sein (kein Mehl!).


Umwandlung in Malzzucker und Auslaugen des Zuckers
Dies erfolgt in drei sog. Rasten:
1.Rast: Malzschrot mit 15 Liter handwarmem Wasser (35 bis 40 °C) verrühren und das ganze unter Rühren auf etwa 65 °C erhitzen und 60 Minuten bei dieser Temperatur lassen.

2. Rast: Auf 80 °C erhitzen und nochmals ca. 60 Minuten bei dieser Temperatur halten.

3. Rast: Auf 95 °C erhitzen und weitere 60 Minuten bei dieser Temperatur halten.
Während der Rasten und beim Heizen immer wieder rühren.
Dann in einen Gäreimer überführen und abkühlen lassen. Sobald die Maische
25 °C erreicht hat, 1 Päckchen Whiskyhefe der Maische aufstreuen und sorgfältig unterrühren.

2. Gären
Gärspund anbringen und bei 19-23 °C gären lassen. Die Gärung ist normalerweise nach 3-4 Tagen abgeschlossen. Gärende überprüfen (mindestens 2 Kriterien):
- Oechslewaage muss konstant (z.B. wenn Messungen im Abstand von ca. 48 Std. durchgeführt werden) im Minusbereich anzeigen
- im Gärspund blubbert es nicht mehr
- Maische wird klar

3. Abläutern
Nachdem die Gärung abgeschlossen ist, stellt man die Maische einige Tage an einen kühlen Ort. Dann wird die jetzt kristallklare Maische vorsichtig ohne den Bodensatz auf ein neues Gefäß gezogen.

Hinweis:
Ihre Maische hat voraussichtlich einen Alkoholgehalt von 7-9%vol. Sie muss daher zweimal gebrannt werden.
Wenn Sie nur einmal brennen möchten, dann müssen Sie vor Gärbeginn die Maische zuckern.
Für 15% vol. Alkohol (höher sollten Sie bei der Whiskyhefe nicht gehen), benötigen Sie etwa 120 g Zucker je Liter (zusätzlich zum Zucker im Getreide). Geben Sie nicht allen Zucker auf einmal hinzu, sondern verteilt auf 3 Gaben: zum Zeitpunkt 0 und nach jeweils 5 Tagen.

4. Destillation
Lassen Sie Ihre Maische von einer Abfindungsbrennerei brennen (keine gezuckerten Maischen). Für gezuckerte Maischen müssen Sie sich an eine Verschlussbrennerei wenden.

Für optimales Ergebnis sollte die Maische in kupfernen Pot Stills zweimal gebrannt werden: Beim zweiten Brand ist auf eine sorgfältige Trennung des Mittellaufs zu achten. Wichtig für die Aromaausbeute ist das langsame Erhitzen. Auch die Form der Pot Stills hat Auswirkungen:
Eine lange schlanke Form erzeugt einen weichen reinen Alkohol, wogegen eine kurze gedrungene Pott Still einen kräftigen, intensiven Geschmack erzeugt.

5. Reifung
Der junge Whisk(e)y ist farblos und hat einen scharfen, spritigen Geschmack. Das typische Whisk(e)yaroma muss durch Lagerung entwickelt werden.

·  Vorgehen:
Um es gleich vorwegzunehmen:
1. Es gibt keine patentierte Vorgehensweise und
2. Auch Whisk(e)y kann den Höhepunkt seiner geschmacklichen Entwicklung überschreiten.
Daher:
1. Ein wenig gesunder Menschenverstand gepaart mit einer Portion Neugier (Fragen stellen) kann hilfreich sein und
2. Laufendes Verkosten ist unabdingbar.

Die Reifung von Whisk(e)y ist an den Kontakt mit Eiche geknüpft. Wer kein Eichenfass hat, muss zu Eichenspänen greifen. (Das "muss" ist nicht abwertend zu verstehen; richtig eingesetzt sind Eichenspäne ein vollwertiger Ersatz für ein Eichenfass, jedenfalls für den Hobbybereich).
Man nimmt am besten geröstete Eichenspäne der amerikanischen Eiche. Andere Eichenarten tun es wahrscheinlich auch, nur: die Späne sollten geröstet sein.

·  Grundrezept
Man gibt den jungen Whisk(e)y - unverdünnt!! - in ein sorgfältig gereinigtes Gefäß aus Glas und fügt im die Eichenspäne hinzu. Dosierung: 1 Teelöffel je Liter (Richtwert). Das Gefäß nicht luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur stellen. Einwirkungsdauer: 6-8 Wochen (Richtwert: unbedingt in wöchentlichem Abstand verkosten!). Wenn der Whisk(e)y das gewünschte Aroma angenommen hat, wird filtriert. Das tut man am einfachsten mit einem Kaffeefilter Typ Melitta. Abschließend wird der Whisk(e)y mit weichem Wasser auf Trinkstärke verdünnt.

Extras
- Sherry- oder Portweinnote
Fügen Sie Ihrem jungen Whisky 1 bis maximal 5 % halbtrockenen Sherry oder Portwein hinzu (10 bis maximal 50 ml pro Liter Whisky).
- Heidehonignote
Fügen Sie auf 20 Liter Ihres jungen Whiskys 1 Teelöffel Heidehonig hinzu. Oder: auf 5 Liter etwa 1 ml.





Herstellung von Whisky mittels Malz

- Bourbon -


1. Vorbereitung

Ausgangsmaterial:

z.B.: Jack Daniels:
4 kg Mais
0,6 kg Roggen
0,4 kg Gerstenmalz

Marker´s Mark:
3,5 kg Mais
0,8 kg Gerstenmalz
0,7 kg Weizen

Getreide und Malz getrennt schroten. Das Schrot darf nicht zu grob, aber auch nicht zu fein sein.
- Verkleistern: Zunächst wird das Maisschrot mit Wasser verrührt (1 Teil Schrot und 4 Teile Wasser) und das ganze unter Rühren auf etwa 100 °C erhitzt und 2-3 Stunden gekocht.
- Umwandlung in Malzzucker: Dann wird auf 65 °C gesenkt und das Roggenschrot und das Malzschrot hinzugefügt und bei 60 Minuten bei dieser Temperatur belassen. Während dem Kochen etc. immer wieder rühren.
Dann in einen Gäreimer überführen und abkühlen lassen. Sobald die Maische
25 °C erreicht hat, 1 Päckchen Whiskyhefe der Maische aufstreuen und sorgfältig unterrühren.

2. Gären
Gärspund anbringen und bei 19-23 °C gären lassen. Die Gärung ist normalerweise nach 3-4 Tagen abgeschlossen. Gärende überprüfen (mindestens 2 Kriterien):
- Oechslewaage muss konstant (z.B. wenn Messungen im Abstand von ca. 48 Std. durchgeführt werden) im Minusbereich anzeigen
- im Gärspund blubbert es nicht mehr
- Maische wird klar

3. Abläutern
Nachdem die Gärung abgeschlossen ist, stellt man die Maische einige Tage an einen kühlen Ort. Dann wird die jetzt kristallklare Maische vorsichtig ohne den Bodensatz auf ein neues Gefäß gezogen.

Hinweis:
Ihre Maische hat voraussichtlich einen Alkoholgehalt von 7-9%vol. Sie muss daher zweimal gebrannt werden.
Wenn Sie nur einmal brennen möchten, dann müssen Sie vor Gärbeginn die Maische zuckern.
Für 15% vol. Alkohol (höher sollten Sie bei der Whiskyhefe nicht gehen), benötigen Sie etwa 120 g Zucker je Liter (zusätzlich zum Zucker im Getreide). Geben Sie nicht allen Zucker auf einmal hinzu, sondern verteilt auf 3 Gaben: zum Zeitpunkt 0 und nach jeweils 5 Tagen.

4. Destillation
Lassen Sie Ihre Maische von einer Abfindungsbrennerei brennen (keine gezuckerten Maischen). Für gezuckerte Maischen müssen Sie sich an eine Verschlussbrennerei wenden.

Bourbon wird zweimal gebrannt und zwar im kontinuierlichen Verfahren mit einem sog. Patent Still.
Er besteht aus zwei Kupfersäulen (Selektor und Rektifikator), die parallel nebeneinander stehen und ca. 12 bis 15 Meter hoch sind. Innen sind Kammern durch durchlöcherte Platten von einander abgeteilt. Die vergorene Maische wird zuerst im Selektor und anschließend im Rektifikator destilliert. Das entstehende Destillat ist sehr rein (und ärmer an Geschmacksstoffen als Whiskey, der im Pot-Still Verfahren hergestellt wurde).
5. Reifung
Der junge Whisk(e)y ist farblos und hat einen scharfen, spritigen Geschmack. Das typische Whisk(e)yaroma muss durch Lagerung entwickelt werden.

·  Vorgehen:
Um es gleich vorwegzunehmen:
1. Es gibt keine patentierte Vorgehensweise und
2. Auch Whisk(e)y kann den Höhepunkt seiner geschmacklichen Entwicklung überschreiten.
Daher:
1. Ein wenig gesunder Menschenverstand gepaart mit einer Portion Neugier (Fragen stellen) kann hilfreich sein und
2. Laufendes Verkosten ist unabdingbar.

Die Reifung von Whisk(e)y ist an den Kontakt mit Eiche geknüpft. Wer kein Eichenfass hat, muss zu Eichenspänen greifen. (Das "muss" ist nicht abwertend zu verstehen; richtig eingesetzt sind Eichenspäne ein vollwertiger Ersatz für ein Eichenfass, jedenfalls für den Hobbybereich).
Man nimmt am besten geröstete Eichenspäne der amerikanischen Eiche. Andere Eichenarten tun es wahrscheinlich auch, nur: die Späne sollten geröstet sein.

·  Grundrezept
Man gibt den jungen Whisk(e)y - unverdünnt!! - in ein sorgfältig gereinigtes Gefäß aus Glas und fügt im die Eichenspäne hinzu. Dosierung: 1 Teelöffel je Liter (Richtwert). Das Gefäß nicht luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur stellen. Einwirkungsdauer: 6-8 Wochen (Richtwert: unbedingt in wöchentlichem Abstand verkosten!). Wenn der Whisk(e)y das gewünschte Aroma angenommen hat, wird filtriert. Das tut man am einfachsten mit einem Kaffeefilter Typ Melitta. Abschließend wird der Whisk(e)y mit weichem Wasser auf Trinkstärke verdünnt.

Extras
- Sherry- oder Portweinnote
Fügen Sie Ihrem jungen Whisky 1 bis maximal 5 % halbtrockenen Sherry oder Portwein hinzu (10 bis maximal 50 ml pro Liter Whisky).
- Heidehonignote
Fügen Sie auf 20 Liter Ihres jungen Whiskys 1 Teelöffel Ahornsirup hinzu. Oder: auf 5 Liter etwa 1 ml.





Herstellung von Whisky mittels Malz

- Irish Whiskey 1 -


1. Vorbereitung

Ausgangsmaterial:

2 kg Gerste
2 kg Gerstenmalz
0,6 kg Hafer
0,3 kg Weizen
0,1 kg Roggen

Getreide und Malz mischen und schroten. Das Schrot darf nicht zu grob, aber auch nicht zu fein sein.
- Umwandlung in Malzzucker und Auslaugen des Zuckers
Dies erfolgt in drei sog. Rasten:
1.Rast: Schrot mit 15 Liter handwarmem Wasser (35 bis 40 °C) verrühren und das ganze unter Rühren auf etwa 65 °C erhitzen und 60 Minuten bei dieser Temperatur lassen.
2. Rast: Auf 80 °C erhitzen und nochmals ca. 60 Minuten bei dieser Temperatur halten.
3. Rast: Auf 95 °C erhitzen und weitere 60 Minuten bei dieser Temperatur halten.
Während der Rasten und beim Heizen immer wieder rühren.
Dann in einen Gäreimer überführen und abkühlen lassen. Sobald die Maische 25 °C erreicht hat, 1 Päckchen Whiskyhefe der Maische aufstreuen und sorgfältig unterrühren.

2. Gären
Gärspund anbringen und bei 19-23 °C gären lassen. Die Gärung ist normalerweise nach 3-4 Tagen abgeschlossen. Gärende überprüfen (mindestens 2 Kriterien):
- Oechslewaage muss konstant (z.B. wenn Messungen im Abstand von ca. 48 Std. durchgeführt werden) im Minusbereich anzeigen
- im Gärspund blubbert es nicht mehr
- Maische wird klar

3. Abläutern
Nachdem die Gärung abgeschlossen ist, stellt man die Maische einige Tage an einen kühlen Ort. Dann wird die jetzt kristallklare Maische vorsichtig ohne den Bodensatz auf ein neues Gefäß gezogen.

Hinweis:
Ihre Maische hat voraussichtlich einen Alkoholgehalt von 7-9%vol. Sie muss daher zweimal gebrannt werden.
Wenn Sie nur einmal brennen möchten, dann müssen Sie vor Gärbeginn die Maische zuckern.
Für 15% vol. Alkohol (höher sollten Sie bei der Whiskyhefe nicht gehen), benötigen Sie etwa 120 g Zucker je Liter (zusätzlich zum Zucker im Getreide). Geben Sie nicht allen Zucker auf einmal hinzu, sondern verteilt auf 3 Gaben: zum Zeitpunkt 0 und nach jeweils 5 Tagen.

4. Destillation
Lassen Sie Ihre Maische von einer Abfindungsbrennerei brennen (keine gezuckerten Maischen). Für gezuckerte Maischen müssen Sie sich an eine Verschlussbrennerei wenden.

Im Unterschied zum Scotch Whisky wird der Irish Whiskey dreimal gebrannt. Auch hier kommen kupferne Pot Stills zum Einsatz.

5. Reifung
Der junge Whisk(e)y ist farblos und hat einen scharfen, spritigen Geschmack. Das typische Whisk(e)yaroma muss durch Lagerung entwickelt werden.

·  Vorgehen:
Um es gleich vorwegzunehmen:
1. Es gibt keine patentierte Vorgehensweise und
2. Auch Whisk(e)y kann den Höhepunkt seiner geschmacklichen Entwicklung überschreiten.
Daher:
1. Ein wenig gesunder Menschenverstand gepaart mit einer Portion Neugier (Fragen stellen) kann hilfreich sein und
2. Laufendes Verkosten ist unabdingbar.

Die Reifung von Whisk(e)y ist an den Kontakt mit Eiche geknüpft. Wer kein Eichenfass hat, muss zu Eichenspänen greifen. (Das "muss" ist nicht abwertend zu verstehen; richtig eingesetzt sind Eichenspäne ein vollwertiger Ersatz für ein Eichenfass, jedenfalls für den Hobbybereich).
Man nimmt am besten geröstete Eichenspäne der amerikanischen Eiche. Andere Eichenarten tun es wahrscheinlich auch, nur: die Späne sollten geröstet sein.

·  Grundrezept
Man gibt den jungen Whisk(e)y - unverdünnt!! - in ein sorgfältig gereinigtes Gefäß aus Glas und fügt im die Eichenspäne hinzu. Dosierung: 1 Teelöffel je Liter (Richtwert). Das Gefäß nicht luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur stellen. Einwirkungsdauer: 6-8 Wochen (Richtwert: unbedingt in wöchentlichem Abstand verkosten!). Wenn der Whisk(e)y das gewünschte Aroma angenommen hat, wird filtriert. Das tut man am einfachsten mit einem Kaffeefilter Typ Melitta. Abschließend wird der Whisk(e)y mit weichem Wasser auf Trinkstärke verdünnt.

Extras
- Sherry- oder Portweinnote
Fügen Sie Ihrem jungen Whisky 1 bis maximal 5 % halbtrockenen Sherry oder Portwein hinzu (10 bis maximal 50 ml pro Liter Whisky).
- Heidehonignote
Fügen Sie auf 20 Liter Ihres jungen Whiskys 1 Teelöffel Heidehonig hinzu. Oder: auf 5 Liter etwa 1 ml.







Herstellung von Whisky mittels Malz

- Irish Whiskey 2 -


1. Vorbereitung

Ausgangsmaterial:

2,5 kg Gerste
2,5 kg Gerstenmalz

Getreide und Malz mischen und schroten. Das Schrot darf nicht zu grob, aber auch nicht zu fein sein.
- Umwandlung in Malzzucker und Auslaugen des Zuckers
Dies erfolgt in drei sog. Rasten:
1.Rast: Schrot mit 15 Liter handwarmem Wasser (35 bis 40 °C) verrühren und das ganze unter Rühren auf etwa 65 °C erhitzen und 60 Minuten bei dieser Temperatur lassen.
2. Rast: Auf 80 °C erhitzen und nochmals ca. 60 Minuten bei dieser Temperatur halten.
3. Rast: Auf 95 °C erhitzen und weitere 60 Minuten bei dieser Temperatur halten.
Während der Rasten und beim Heizen immer wieder rühren.
Dann in einen Gäreimer überführen und abkühlen lassen. Sobald die Maische 25 °C erreicht hat, 1 Päckchen Whiskyhefe der Maische aufstreuen und sorgfältig unterrühren.

2. Gären
Gärspund anbringen und bei 19-23 °C gären lassen. Die Gärung ist normalerweise nach 3-4 Tagen abgeschlossen. Gärende überprüfen (mindestens 2 Kriterien):
- Oechslewaage muss konstant (z.B. wenn Messungen im Abstand von ca. 48 Std. durchgeführt werden) im Minusbereich anzeigen
- im Gärspund blubbert es nicht mehr
- Maische wird klar

3. Abläutern
Nachdem die Gärung abgeschlossen ist, stellt man die Maische einige Tage an einen kühlen Ort. Dann wird die jetzt kristallklare Maische vorsichtig ohne den Bodensatz auf ein neues Gefäß gezogen.

Hinweis:
Ihre Maische hat voraussichtlich einen Alkoholgehalt von 7-9%vol. Sie muss daher zweimal gebrannt werden.
Wenn Sie nur einmal brennen möchten, dann müssen Sie vor Gärbeginn die Maische zuckern.
Für 15% vol. Alkohol (höher sollten Sie bei der Whiskyhefe nicht gehen), benötigen Sie etwa 120 g Zucker je Liter (zusätzlich zum Zucker im Getreide). Geben Sie nicht allen Zucker auf einmal hinzu, sondern verteilt auf 3 Gaben: zum Zeitpunkt 0 und nach jeweils 5 Tagen.

4. Destillation
Lassen Sie Ihre Maische von einer Abfindungsbrennerei brennen (keine gezuckerten Maischen). Für gezuckerte Maischen müssen Sie sich an eine Verschlussbrennerei wenden.

Im Unterschied zum Scotch Whisky wird der Irish Whiskey dreimal gebrannt. Auch hier kommen kupferne Pot Stills zum Einsatz.

5. Reifung
Der junge Whisk(e)y ist farblos und hat einen scharfen, spritigen Geschmack. Das typische Whisk(e)yaroma muss durch Lagerung entwickelt werden.

·  Vorgehen:
Um es gleich vorwegzunehmen:
1. Es gibt keine patentierte Vorgehensweise und
2. Auch Whisk(e)y kann den Höhepunkt seiner geschmacklichen Entwicklung überschreiten.
Daher:
1. Ein wenig gesunder Menschenverstand gepaart mit einer Portion Neugier (Fragen stellen) kann hilfreich sein und
2. Laufendes Verkosten ist unabdingbar.

Die Reifung von Whisk(e)y ist an den Kontakt mit Eiche geknüpft. Wer kein Eichenfass hat, muss zu Eichenspänen greifen. (Das "muss" ist nicht abwertend zu verstehen; richtig eingesetzt sind Eichenspäne ein vollwertiger Ersatz für ein Eichenfass, jedenfalls für den Hobbybereich).
Man nimmt am besten geröstete Eichenspäne der amerikanischen Eiche. Andere Eichenarten tun es wahrscheinlich auch, nur: die Späne sollten geröstet sein.

·  Grundrezept
Man gibt den jungen Whisk(e)y - unverdünnt!! - in ein sorgfältig gereinigtes Gefäß aus Glas und fügt im die Eichenspäne hinzu. Dosierung: 1 Teelöffel je Liter (Richtwert). Das Gefäß nicht luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur stellen. Einwirkungsdauer: 6-8 Wochen (Richtwert: unbedingt in wöchentlichem Abstand verkosten!). Wenn der Whisk(e)y das gewünschte Aroma angenommen hat, wird filtriert. Das tut man am einfachsten mit einem Kaffeefilter Typ Melitta. Abschließend wird der Whisk(e)y mit weichem Wasser auf Trinkstärke verdünnt.

Extras
- Sherry- oder Portweinnote
Fügen Sie Ihrem jungen Whisky 1 bis maximal 5 % halbtrockenen Sherry oder Portwein hinzu (10 bis maximal 50 ml pro Liter Whisky).
- Heidehonignote
Fügen Sie auf 20 Liter Ihres jungen Whiskys 1 Teelöffel Heidehonig hinzu. Oder: auf 5 Liter etwa 1 ml.






Herstellung von Whisky mittels Malz

- Scotch Whisky -


1. Vorbereitung

Ausgangsmaterial: 5 kg Darrmalz oder Biermalz

Das Malz schroten. Das Schrot darf nicht zu grob, aber auch nicht zu fein sein (kein Mehl).
Rasten (Umwandlung in Malzzucker und Auslaugen des Zuckers)
1. Rast. Malzschrot mit 15 Liter handwarmem Wasser (35 bis 40 °C) verrühren und das ganze unter Rühren auf etwa 65 °C erhitzen und 60 Minuten bei dieser Temperatur lassen.
2. Rast: Auf 80 °C erhitzen und nochmals ca. 60 Minuten bei dieser Temperatur halten.
3. Rast: Auf 95 °C erhitzen und weitere 60 Minuten bei dieser Temperatur halten.
Während der Rasten und beim Heizen immer wieder rühren.
Dann in einen Gäreimer überführen und abkühlen lassen. Sobald die Maische
25 °C erreicht hat, 1 Päckchen Whiskyhefe der Maische aufstreuen und sorgfältig unterrühren.

2. Gären
Gärspund anbringen und bei 19-23 °C gären lassen. Die Gärung ist normalerweise nach 3-4 Tagen abgeschlossen. Gärende überprüfen (mindestens 2 Kriterien):
- Oechslewaage muss konstant (z.B. wenn Messungen im Abstand von ca. 48 Std. durchgeführt werden) im Minusbereich anzeigen
- im Gärspund blubbert es nicht mehr
- Maische wird klar

3. Abläutern
Nachdem die Gärung abgeschlossen ist, stellt man die Maische einige Tage an einen kühlen Ort. Dann wird die jetzt kristallklare Maische vorsichtig ohne den Bodensatz auf ein neues Gefäß gezogen.

Hinweis:
Ihre Maische hat voraussichtlich einen Alkoholgehalt von 7-9%vol. Sie muss daher zweimal gebrannt werden.
Wenn Sie nur einmal brennen möchten, dann müssen Sie vor Gärbeginn die Maische zuckern.
Für 15% vol. Alkohol (höher sollten Sie bei der Whiskyhefe nicht gehen), benötigen Sie etwa 120 g Zucker je Liter (zusätzlich zum Zucker im Getreide). Geben Sie nicht allen Zucker auf einmal hinzu, sondern verteilt auf 3 Gaben: zum Zeitpunkt 0 und nach jeweils 5 Tagen.

4. Destillation
Lassen Sie Ihre Maische von einer Abfindungsbrennerei brennen (keine gezuckerten Maischen). Für gezuckerte Maischen müssen Sie sich an eine Verschlussbrennerei wenden.

Für optimales Ergebnis sollte die Maische in kupfernen Pot Stills zweimal gebrannt werden: Beim zweiten Brand ist auf eine sorgfältige Trennung des Mittellaufs zu achten. Wichtig für die Aromaausbeute ist das langsame Erhitzen. Auch die Form der Pot Stills hat Auswirkungen:
Eine lange schlanke Form erzeugt einen weichen reinen Alkohol, wogegen eine kurze gedrungene Pott Still einen kräftigen, intensiven Geschmack erzeugt.

5. Reifung
Der junge Whisk(e)y ist farblos und hat einen scharfen, spritigen Geschmack. Das typische Whisk(e)yaroma muss durch Lagerung entwickelt werden.

·  Vorgehen:
Um es gleich vorwegzunehmen:
1. Es gibt keine patentierte Vorgehensweise und
2. Auch Whisk(e)y kann den Höhepunkt seiner geschmacklichen Entwicklung überschreiten.
Daher:
1. Ein wenig gesunder Menschenverstand gepaart mit einer Portion Neugier (Fragen stellen) kann hilfreich sein und
2. Laufendes Verkosten ist unabdingbar.

Die Reifung von Whisk(e)y ist an den Kontakt mit Eiche geknüpft. Wer kein Eichenfass hat, muss zu Eichenspänen greifen. (Das "muss" ist nicht abwertend zu verstehen; richtig eingesetzt sind Eichenspäne ein vollwertiger Ersatz für ein Eichenfass, jedenfalls für den Hobbybereich).
Man nimmt am besten geröstete Eichenspäne der amerikanischen Eiche. Andere Eichenarten tun es wahrscheinlich auch, nur: die Späne sollten geröstet sein.

·  Grundrezept
Man gibt den jungen Whisk(e)y - unverdünnt!! - in ein sorgfältig gereinigtes Gefäß aus Glas und fügt im die Eichenspäne hinzu. Dosierung: 1 Teelöffel je Liter (Richtwert). Das Gefäß nicht luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur stellen. Einwirkungsdauer: 6-8 Wochen (Richtwert: unbedingt in wöchentlichem Abstand verkosten!). Wenn der Whisk(e)y das gewünschte Aroma angenommen hat, wird filtriert. Das tut man am einfachsten mit einem Kaffeefilter Typ Melitta. Abschließend wird der Whisk(e)y mit weichem Wasser auf Trinkstärke verdünnt.

Extras
- Sherry- oder Portweinnote
Fügen Sie Ihrem jungen Whisky 1 bis maximal 5 % halbtrockenen Sherry oder Portwein hinzu (10 bis maximal 50 ml pro Liter Whisky).
- Heidehonignote
Fügen Sie auf 20 Liter Ihres jungen Whiskys 1 Teelöffel Heidehonig hinzu. Oder: auf 5 Liter etwa 1 ml.





Herstellung von Whisky mittels Amylase

- Bourbon -


1. Vorbereitung

Ausgangsmaterial:

Mindestens 51% Mais
außerdem Roggen / Gerste / Weizen

z.B.: Jack Daniels:
4 kg Mais
0,6 kg Roggen
0,4 kg Gerste

oder Marker´s Mark:
3,5 kg Mais
0,8 kg Gerste
0,7 kg Weizen

5 kg Getreide schroten und mit 15 Liter handwarmem Wasser (etwa 35-40 °C) anrühren. Die Lösung unter Rühren erhitzen. Sobald die Temperatur 60°C erreicht hat, 1 Päckchen Amylase (z.B. Komplettenzym) hinzufügen und sorgfältig unterrühren. Das Ganze für 2 Std. bei 60 °C halten und gelegentlich umrühren. Dann in einen Gäreimer überführen und abkühlen lassen. Sobald die Maische 25 °C erreicht hat, 1 Päckchen Whiskyhefe der Maische aufstreuen und sorgfältig unterrühren.

2. Gären
Gärspund anbringen und bei 19-23 °C gären lassen. Die Gärung ist normalerweise nach 3-4 Tagen abgeschlossen. Gärende überprüfen (mindestens 2 Kriterien):
- Oechslewaage muss konstant (z.B. wenn Messungen im Abstand von ca. 48 Std. durchgeführt werden) im Minusbereich anzeigen
- im Gärspund blubbert es nicht mehr
- Maische wird klar

3. Abläutern
Nachdem die Gärung abgeschlossen ist, stellt man die Maische einige Tage an einen kühlen Ort. Dann wird die jetzt kristallklare Maische vorsichtig ohne den Bodensatz auf ein neues Gefäß gezogen.

Hinweis:
Ihre Maische hat voraussichtlich einen Alkoholgehalt von 7-9%vol. Sie muss daher zweimal gebrannt werden.
Wenn Sie nur einmal brennen möchten, dann müssen Sie vor Gärbeginn die Maische zuckern.
Für 15% vol. Alkohol (höher sollten Sie bei der Whiskyhefe nicht gehen), benötigen Sie etwa 120 g Zucker je Liter (zusätzlich zum Zucker im Getreide). Geben Sie nicht allen Zucker auf einmal hinzu, sondern verteilt auf 3 Gaben: zum Zeitpunkt 0 und nach jeweils 5 Tagen.

4. Destillation
Lassen Sie Ihre Maische von einer Abfindungsbrennerei brennen (keine gezuckerten Maischen). Für gezuckerte Maischen müssen Sie sich an eine Verschlussbrennerei wenden.

Bourbon wird zweimal gebrannt und zwar im kontinuierlichen Verfahren mit einem sog. Patent Still.
Er besteht aus zwei Kupfersäulen (Selektor und Rektifikator), die parallel nebeneinander stehen und ca. 12 bis 15 Meter hoch sind. Innen sind Kammern durch durchlöcherte Platten von einander abgeteilt. Die vergorene Maische wird zuerst im Selektor und anschließend im Rektifikator destilliert. Das entstehende Destillat ist sehr rein (und ärmer an Geschmacksstoffen als Whiskey, der im Pot-Still Verfahren hergestellt wurde).

5. Reifung
Der junge Whisk(e)y ist farblos und hat einen scharfen, spritigen Geschmack. Das typische Whisk(e)yaroma muss durch Lagerung entwickelt werden.

·  Vorgehen:
Um es gleich vorwegzunehmen:
1. Es gibt keine patentierte Vorgehensweise und
2. Auch Whisk(e)y kann den Höhepunkt seiner geschmacklichen Entwicklung überschreiten.
Daher:
1. Ein wenig gesunder Menschenverstand gepaart mit einer Portion Neugier (Fragen stellen) kann hilfreich sein und
2. Laufendes Verkosten ist unabdingbar.

Die Reifung von Whisk(e)y ist an den Kontakt mit Eiche geknüpft. Wer kein Eichenfass hat, muss zu Eichenspänen greifen. (Das "muss" ist nicht abwertend zu verstehen; richtig eingesetzt sind Eichenspäne ein vollwertiger Ersatz für ein Eichenfass, jedenfalls für den Hobbybereich).
Man nimmt am besten geröstete Eichenspäne der amerikanischen Eiche. Andere Eichenarten tun es wahrscheinlich auch, nur: die Späne sollten geröstet sein.

·  Grundrezept
Man gibt den jungen Whisk(e)y - unverdünnt!! - in ein sorgfältig gereinigtes Gefäß aus Glas und fügt im die Eichenspäne hinzu. Dosierung: 1 Teelöffel je Liter (Richtwert). Das Gefäß nicht luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur stellen. Einwirkungsdauer: 6-8 Wochen (Richtwert: unbedingt in wöchentlichem Abstand verkosten!). Wenn der Whisk(e)y das gewünschte Aroma angenommen hat, wird filtriert. Das tut man am einfachsten mit einem Kaffeefilter Typ Melitta. Abschließend wird der Whisk(e)y mit weichem Wasser auf Trinkstärke verdünnt.

Extras
- Sherry- oder Portweinnote
Fügen Sie Ihrem jungen Whisky 1 bis maximal 5 % halbtrockenen Sherry oder Portwein hinzu (10 bis maximal 50 ml pro Liter Whisky).
- Heidehonignote
Fügen Sie auf 20 Liter Ihres jungen Whiskys 1 Teelöffel Ahornsirup hinzu. Oder: auf 5 Liter etwa 1 ml.






Herstellung von Whisky mittels Amylase

- Irish Whiskey 1 -


1. Vorbereitung

Ausgangsmaterial:

4 kg Gerste
0,6 kg Hafer
0,3 kg Weizen
0,1 kg Roggen

5 kg Getreide schroten und mit 15 Liter handwarmem Wasser (etwa 35-40 °C) anrühren. Die Lösung unter Rühren erhitzen. Sobald die Temperatur 60°C erreicht hat, 1 Päckchen Amylase (z.B. Komplettenzym) hinzufügen und sorgfältig unterrühren. Das Ganze für 2 Std. bei 60 °C halten und gelegentlich umrühren. Dann in einen Gäreimer überführen und abkühlen lassen. Sobald die Maische 25 °C erreicht hat, 1 Päckchen Whiskyhefe der Maische aufstreuen und sorgfältig unterrühren.

2. Gären
Gärspund anbringen und bei 19-23 °C gären lassen. Die Gärung ist normalerweise nach 3-4 Tagen abgeschlossen. Gärende überprüfen (mindestens 2 Kriterien):
- Oechslewaage muss konstant (z.B. wenn Messungen im Abstand von ca. 48 Std. durchgeführt werden) im Minusbereich anzeigen
- im Gärspund blubbert es nicht mehr
- Maische wird klar

3. Abläutern
Nachdem die Gärung abgeschlossen ist, stellt man die Maische einige Tage an einen kühlen Ort. Dann wird die jetzt kristallklare Maische vorsichtig ohne den Bodensatz auf ein neues Gefäß gezogen.

Hinweis:
Ihre Maische hat voraussichtlich einen Alkoholgehalt von 7-9%vol. Sie muss daher zweimal gebrannt werden.
Wenn Sie nur einmal brennen möchten, dann müssen Sie vor Gärbeginn die Maische zuckern.
Für 15% vol. Alkohol (höher sollten Sie bei der Whiskyhefe nicht gehen), benötigen Sie etwa 120 g Zucker je Liter (zusätzlich zum Zucker im Getreide). Geben Sie nicht allen Zucker auf einmal hinzu, sondern verteilt auf 3 Gaben: zum Zeitpunkt 0 und nach jeweils 5 Tagen.

4. Destillation
Lassen Sie Ihre Maische von einer Abfindungsbrennerei brennen (keine gezuckerten Maischen). Für gezuckerte Maischen müssen Sie sich an eine Verschlussbrennerei wenden.

Im Unterschied zum Scotch Whisky wird der Irish Whiskey dreimal gebrannt. Auch hier kommen kupferne Pot Stills zum Einsatz.

5. Reifung
Der junge Whisk(e)y ist farblos und hat einen scharfen, spritigen Geschmack. Das typische Whisk(e)yaroma muss durch Lagerung entwickelt werden.

·  Vorgehen:
Um es gleich vorwegzunehmen:
1. Es gibt keine patentierte Vorgehensweise und
2. Auch Whisk(e)y kann den Höhepunkt seiner geschmacklichen Entwicklung überschreiten.
Daher:
1. Ein wenig gesunder Menschenverstand gepaart mit einer Portion Neugier (Fragen stellen) kann hilfreich sein und
2. Laufendes Verkosten ist unabdingbar.

Die Reifung von Whisk(e)y ist an den Kontakt mit Eiche geknüpft. Wer kein Eichenfass hat, muss zu Eichenspänen greifen. (Das "muss" ist nicht abwertend zu verstehen; richtig eingesetzt sind Eichenspäne ein vollwertiger Ersatz für ein Eichenfass, jedenfalls für den Hobbybereich).
Man nimmt am besten geröstete Eichenspäne der amerikanischen Eiche. Andere Eichenarten tun es wahrscheinlich auch, nur: die Späne sollten geröstet sein.

·  Grundrezept
Man gibt den jungen Whisk(e)y - unverdünnt!! - in ein sorgfältig gereinigtes Gefäß aus Glas und fügt im die Eichenspäne hinzu. Dosierung: 1 Teelöffel je Liter (Richtwert). Das Gefäß nicht luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur stellen. Einwirkungsdauer: 6-8 Wochen (Richtwert: unbedingt in wöchentlichem Abstand verkosten!). Wenn der Whisk(e)y das gewünschte Aroma angenommen hat, wird filtriert. Das tut man am einfachsten mit einem Kaffeefilter Typ Melitta. Abschließend wird der Whisk(e)y mit weichem Wasser auf Trinkstärke verdünnt.

Extras
- Sherry- oder Portweinnote
Fügen Sie Ihrem jungen Whisky 1 bis maximal 5 % halbtrockenen Sherry oder Portwein hinzu (10 bis maximal 50 ml pro Liter Whisky).
- Heidehonignote
Fügen Sie auf 20 Liter Ihres jungen Whiskys 1 Teelöffel Heidehonig hinzu. Oder: auf 5 Liter etwa 1 ml.




Herstellung von Whisky mittels Amylase

- Irish Whiskey 2 -


1. Vorbereitung

Ausgangsmaterial:

4 kg Gerste
0,6 kg Hafer
0,3 kg Weizen
0,1 kg Roggen

5 kg Getreide schroten und mit 15 Liter handwarmem Wasser (etwa 35-40 °C) anrühren. Die Lösung unter Rühren erhitzen. Sobald die Temperatur 60°C erreicht hat, 1 Päckchen Amylase (z.B. Komplettenzym) hinzufügen und sorgfältig unterrühren. Das Ganze für 2 Std. bei 60 °C halten und gelegentlich umrühren. Dann in einen Gäreimer überführen und abkühlen lassen. Sobald die Maische 25 °C erreicht hat, 1 Päckchen Whiskyhefe der Maische aufstreuen und sorgfältig unterrühren.

2. Gären
Gärspund anbringen und bei 19-23 °C gären lassen. Die Gärung ist normalerweise nach 3-4 Tagen abgeschlossen. Gärende überprüfen (mindestens 2 Kriterien):
- Oechslewaage muss konstant (z.B. wenn Messungen im Abstand von ca. 48 Std. durchgeführt werden) im Minusbereich anzeigen
- im Gärspund blubbert es nicht mehr
- Maische wird klar

3. Abläutern
Nachdem die Gärung abgeschlossen ist, stellt man die Maische einige Tage an einen kühlen Ort. Dann wird die jetzt kristallklare Maische vorsichtig ohne den Bodensatz auf ein neues Gefäß gezogen.

Hinweis:
Ihre Maische hat voraussichtlich einen Alkoholgehalt von 7-9%vol. Sie muss daher zweimal gebrannt werden.
Wenn Sie nur einmal brennen möchten, dann müssen Sie vor Gärbeginn die Maische zuckern.
Für 15% vol. Alkohol (höher sollten Sie bei der Whiskyhefe nicht gehen), benötigen Sie etwa 120 g Zucker je Liter (zusätzlich zum Zucker im Getreide). Geben Sie nicht allen Zucker auf einmal hinzu, sondern verteilt auf 3 Gaben: zum Zeitpunkt 0 und nach jeweils 5 Tagen.

4. Destillation
Lassen Sie Ihre Maische von einer Abfindungsbrennerei brennen (keine gezuckerten Maischen). Für gezuckerte Maischen müssen Sie sich an eine Verschlussbrennerei wenden.

Im Unterschied zum Scotch Whisky wird der Irish Whiskey dreimal gebrannt. Auch hier kommen kupferne Pot Stills zum Einsatz.

5. Reifung
Der junge Whisk(e)y ist farblos und hat einen scharfen, spritigen Geschmack. Das typische Whisk(e)yaroma muss durch Lagerung entwickelt werden.

·  Vorgehen:
Um es gleich vorwegzunehmen:
1. Es gibt keine patentierte Vorgehensweise und
2. Auch Whisk(e)y kann den Höhepunkt seiner geschmacklichen Entwicklung überschreiten.
Daher:
1. Ein wenig gesunder Menschenverstand gepaart mit einer Portion Neugier (Fragen stellen) kann hilfreich sein und
2. Laufendes Verkosten ist unabdingbar.

Die Reifung von Whisk(e)y ist an den Kontakt mit Eiche geknüpft. Wer kein Eichenfass hat, muss zu Eichenspänen greifen. (Das "muss" ist nicht abwertend zu verstehen; richtig eingesetzt sind Eichenspäne ein vollwertiger Ersatz für ein Eichenfass, jedenfalls für den Hobbybereich).
Man nimmt am besten geröstete Eichenspäne der amerikanischen Eiche. Andere Eichenarten tun es wahrscheinlich auch, nur: die Späne sollten geröstet sein.

·  Grundrezept
Man gibt den jungen Whisk(e)y - unverdünnt!! - in ein sorgfältig gereinigtes Gefäß aus Glas und fügt im die Eichenspäne hinzu. Dosierung: 1 Teelöffel je Liter (Richtwert). Das Gefäß nicht luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur stellen. Einwirkungsdauer: 6-8 Wochen (Richtwert: unbedingt in wöchentlichem Abstand verkosten!). Wenn der Whisk(e)y das gewünschte Aroma angenommen hat, wird filtriert. Das tut man am einfachsten mit einem Kaffeefilter Typ Melitta. Abschließend wird der Whisk(e)y mit weichem Wasser auf Trinkstärke verdünnt.

Extras
- Sherry- oder Portweinnote
Fügen Sie Ihrem jungen Whisky 1 bis maximal 5 % halbtrockenen Sherry oder Portwein hinzu (10 bis maximal 50 ml pro Liter Whisky).
- Heidehonignote
Fügen Sie auf 20 Liter Ihres jungen Whiskys 1 Teelöffel Heidehonig hinzu. Oder: auf 5 Liter etwa 1 ml.





Herstellung von Whisky mittels Amylase

- Scotch Whisky -


1. Vorbereitung

Ausgangsmaterial: 5 kg Gerste

5 kg Getreide schroten und mit 15 Liter handwarmem Wasser (etwa 35-40 °C) anrühren. Die Lösung unter Rühren erhitzen. Sobald die Temperatur 60°C erreicht hat, 1 Päckchen Amylase (z.B. Komplettenzym) hinzufügen und sorgfältig unterrühren. Das Ganze für 2 Std. bei 60 °C halten und gelegentlich umrühren. Dann in einen Gäreimer überführen und abkühlen lassen. Sobald die Maische 25 °C erreicht hat, 1 Päckchen Whiskyhefe der Maische aufstreuen und sorgfältig unterrühren.

2. Gären
Gärspund anbringen und bei 19-23 °C gären lassen. Die Gärung ist normalerweise nach 3-4 Tagen abgeschlossen. Gärende überprüfen (mindestens 2 Kriterien):
- Oechslewaage muss konstant (z.B. wenn Messungen im Abstand von ca. 48 Std. durchgeführt werden) im Minusbereich anzeigen
- im Gärspund blubbert es nicht mehr
- Maische wird klar

3. Abläutern
Nachdem die Gärung abgeschlossen ist, stellt man die Maische einige Tage an einen kühlen Ort. Dann wird die jetzt kristallklare Maische vorsichtig ohne den Bodensatz auf ein neues Gefäß gezogen.

Hinweis:
Ihre Maische hat voraussichtlich einen Alkoholgehalt von 7-9%vol. Sie muss daher zweimal gebrannt werden.
Wenn Sie nur einmal brennen möchten, dann müssen Sie vor Gärbeginn die Maische zuckern.
Für 15% vol. Alkohol (höher sollten Sie bei der Whiskyhefe nicht gehen), benötigen Sie etwa 120 g Zucker je Liter (zusätzlich zum Zucker im Getreide). Geben Sie nicht allen Zucker auf einmal hinzu, sondern verteilt auf 3 Gaben: zum Zeitpunkt 0 und nach jeweils 5 Tagen.

4. Destillation
Lassen Sie Ihre Maische von einer Abfindungsbrennerei brennen (keine gezuckerten Maischen). Für gezuckerte Maischen müssen Sie sich an eine Verschlussbrennerei wenden.

Für optimales Ergebnis sollte die Maische in kupfernen Pot Stills zweimal gebrannt werden: Beim zweiten Brand ist auf eine sorgfältige Trennung des Mittellaufs zu achten. Wichtig für die Aromaausbeute ist das langsame Erhitzen. Auch die Form der Pot Stills hat Auswirkungen:
Eine lange schlanke Form erzeugt einen weichen reinen Alkohol, wogegen eine kurze gedrungene Pott Still einen kräftigen, intensiven Geschmack erzeugt.

5. Reifung
Der junge Whisk(e)y ist farblos und hat einen scharfen, spritigen Geschmack. Das typische Whisk(e)yaroma muss durch Lagerung entwickelt werden.

·  Vorgehen:
Um es gleich vorwegzunehmen:
1. Es gibt keine patentierte Vorgehensweise und
2. Auch Whisk(e)y kann den Höhepunkt seiner geschmacklichen Entwicklung überschreiten.
Daher:
1. Ein wenig gesunder Menschenverstand gepaart mit einer Portion Neugier (Fragen stellen) kann hilfreich sein und
2. Laufendes Verkosten ist unabdingbar.

Die Reifung von Whisk(e)y ist an den Kontakt mit Eiche geknüpft. Wer kein Eichenfass hat, muss zu Eichenspänen greifen. (Das "muss" ist nicht abwertend zu verstehen; richtig eingesetzt sind Eichenspäne ein vollwertiger Ersatz für ein Eichenfass, jedenfalls für den Hobbybereich).
Man nimmt am besten geröstete Eichenspäne der amerikanischen Eiche. Andere Eichenarten tun es wahrscheinlich auch, nur: die Späne sollten geröstet sein.

·  Grundrezept
Man gibt den jungen Whisk(e)y - unverdünnt!! - in ein sorgfältig gereinigtes Gefäß aus Glas und fügt im die Eichenspäne hinzu. Dosierung: 1 Teelöffel je Liter (Richtwert). Das Gefäß nicht luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur stellen. Einwirkungsdauer: 6-8 Wochen (Richtwert: unbedingt in wöchentlichem Abstand verkosten!). Wenn der Whisk(e)y das gewünschte Aroma angenommen hat, wird filtriert. Das tut man am einfachsten mit einem Kaffeefilter Typ Melitta. Abschließend wird der Whisk(e)y mit weichem Wasser auf Trinkstärke verdünnt.

Extras
- Sherry- oder Portweinnote
Fügen Sie Ihrem jungen Whisky 1 bis maximal 5 % halbtrockenen Sherry oder Portwein hinzu (10 bis maximal 50 ml pro Liter Whisky).
- Heidehonignote
Fügen Sie auf 20 Liter Ihres jungen Whiskys 1 Teelöffel Heidehonig hinzu. Oder: auf 5 Liter etwa 1 ml.