Was ist eigentlich Wodka?


Wodka ist russisch und bedeutet so viel wie "Wässerchen". Seinen Ursprung soll Wodka allerdings in Polen haben.


Als Rohstoffe dienen verschiedene Getreidearten (Gerste, Weizen und Roggen), Kartoffeln und - seltener - aus Zuckerrüben hergestellte Melasse. Die wichtigsten Produktionsländer sind traditionell Russland, Finnland, Schweden und Polen. Inzwischen wird Wodka aber u.a. auch in Deutschland, den USA, Kanada, Italien und Frankreich produziert.

Wodka ist charakteristisch ein reiner und weicher Alkohol ohne eigentlichen Eigengeschmack. Neben diesen reinen oder puren Wodkas werden inzwischen auch geschmacklich veränderte, aromatisierte Wodkas hergestellt, indem man das Destillat oder den pure Wodka mit gewissen Früchten oder Gewürzen bzw. mit Extrakten oder Essenzen ansetzt.

Die Herstellung durchläuft folgende Schritte:

1. Eimaischen: Das Rohmaterial wird zerkleinert, mit Wasser vermischt und erhitzt. Dabei wird Stärke in Zucker umgewandelt.

2. Gären: Der jetzt süßen Maische (der Würze) wird Gärhefe hinzugefügt. Bei der Gärung wird der Zucker in der Maische in Alkohol umgewandelt.

3. Brennen: Die alkoholhaltige Maische wird nun mehrfach, in der Regel in einem kontinuierlichen Verfahren, gebrannt und anschließend über Holzkohle filtriert. Dabei werden schöne wie unschöne Begleitaromen entfernt. Das Ergebnis ist ein reiner, weicher und nahezu geschmacksneutraler Alkohol.

4. Abfüllen. Eine Lagerung ist nicht erforderlich. In einem letzten Arbeitsgang wird Wodka mit Wasser auf Trinkstärke verdünnt; sie beträgt in Deutschland mindestens 40%.

In den traditionellen Herstellungsländern wird Wodka gern pur getrunken. Er sollte dann eisgekühlt genossen werden. In Deutschland und anderen westlichen Ländern wird Wodka gern zum Mixen für Cocktails und Longdrinks verwendet.




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